Ganzheitliche Medizin 2018-08-30T19:12:06+00:00

Dr. med Eva Egger

ÄRZTIN FÜR ALLGEMEINMEDIZIN
AKUPUNKTUR ·  WESTLICHE KRÄUTER · TCM
AYURVEDISCHE MEDIZIN

GANZHEITLICHE MEDIZIN

Die ganzheitliche Medizin betrachtet Körper, Geist und Seele als untrennbare Einheit. Krankheitssymptome stehen in Zusammenhang mit Störungen der körpereigenen Regulationsvorgänge, ebenso wie mit Veränderungen im geistigen und seelischen Bereich. Dies hat sowohl bei der Diagnosefindung als auch beim Therapiekonzept Konsequenzen.
Der Mensch wird als eine funktionelle Energieeinheit gesehen. Daher wird ein besonders großer Wert auf eine umfangreiche schulmedizinische und komplementärmedizinische Diagnostik gelegt.
Das Ziel ist es, Selbstheilungsvorgänge im Menschen anzuregen um Gesundheit zu fördern und zu stärken.

Die traditionelle chinesische Medizin (TCM) hat in Ihrer jahrtausendealten Geschichte eine Vielzahl von therapeutischen Methoden für die Behandlung akuter und chronischer Krankheiten entwickelt.
Auf Grund ihrer hohen Wirksamkeit und ihrem holistischen Krankheitsverständnis bildet sie eine wertvolle Ergänzung zur westlichen Medizin. Mit Hilfe einer intensiven Diagnostik und einem tiefgreifenden therapeutischen Ansatz bietet die TCM die Chance einer nachhaltigen Besserung.

Das Grundprinzip jeder traditionellen chinesischen Therapieform ist es, die Lebensenergie, das „Qi“ oder „Chi“ im Körper wieder in seinen natürlichen, ausgeglichenen Zustand zu bringen. Bei Gesundheit fließt das Qi in Harmonie. Dabei sind die Funktionen der einzelnen Organe kräftig und ungestört. Krankheiten sind auf eine Störung im Fluss der Lebensenergie zurückzuführen. Es kann eine Schwäche, eine Fülle oder auch eine Blockade im Fluss der Lebensenergie, Schmerzen oder andere Gesundheitsstörungen und Krankheiten hervorrufen.
Erfahren Sie mehr über einige meiner ganzheitlichen Anwendungen

Auf die Heilwirkung von Pflanzen verlassen sich die Menschen seit Tausenden von Jahren. Westliche Kräuter bilden den Hauptbestandteil meiner Arbeit innerhalb der Phytotherapie (Pflanzenheilkunde). Wichtige Gründe für die Anwendung von westlichen Kräutern sind die gute Verfügbarkeit, die einfache Beschaffung, sehr gute Qualitätskontrollen und geringere Kosten.

Ordnet und systematisiert man westliche Kräuter nach den Kriterien der traditionell chinesischen Medizin, so eröffnen sich neue Möglichkeiten durch die Synthese von westlicher und östlicher Medizintradition. Da Kräuter einen wichtigen Beitrag zur Genesung leisten können, werden sie heutzutage fortlaufend wissenschaftlich erforscht. Einzelkräuter werden praktisch nie verwendet,- erst das Zusammenspiel der Arzneien macht die Wirkung aus. Zubereitet werden sie unter anderem in Form von Tees, Extrakten oder Tinkturen zur Einnahme, sowie in Form von Ölen, Wickel oder Umschlägen zur äußerlichen Anwendung.

Nach einer genauen Befragung, Zungen und Pulsdiagnostik werden Arzneikombinationen individuell zusammengestellten und frisch in der Apotheke zubereitet.

Heilkräuter unterstützen und ergänzen die Wirkung anderer Behandlungen in sinnvoller Weise, indem sie den Körper in seiner Selbstheilung unterstützen. Die Rezepturen werden während des Behandlungsverlaufes ständig dem aktuellen Krankheitsbild angepasst.

Auch Kinder jeden Alters können sehr gut mit westlichen Kräutern behandelt werden, natürlich in Gewichtentsprechender Dosierung und nach einer genauen Anamneseerhebung.

Klassische Anwendungsgebiete (Beispiele):

  • Zentrales Nervensystem, z.B.: Angstzustände, Schlafstörungen, Chronique fatique Syndrom, Konzentrationsstörungen, Depression, Schwäche, Schwindel, psychovegetative Störungen
  • Bewegungsapparat, z.B.: rheumatische Erkrankungen, degenerative Gelenkerkrankungen, Muskelkrämpfe,
  • Gynäkologie, z.B.: klimakterische Beschwerden, Kinderwunsch, prämenstruelle Beschwerden, Ausfluß,
  • Stoffwechsel und Endokrinologisches, z.B.: Hypercholesterinämie, Diabetes mellitus, Hyperlipoproteinämie, Schilddrüsenerkrankungen
  • Herz-Kreislauf-System, z.B.: leichte Formen der Herzinsuffizienz, nervöse Herzbeschwerden, Rhythmusstörungen, arterielle Hypertonie
  • Atemwege, z.B.: Mund und Rachenentzündungen, Rhinitis, Katarrhe, Asthma, zur Schleimlösung, Förderung des Auswurfs
  • Gefäße: venöse Erkrankungen, Krampfadern, Hämorrhoiden, arteriell periphere Durchblutungsstörungen, Arteriosklerose,
  • Magen-Darm-Kanal, z.B.: Appetitlosigkeit, Gastroenteritis, Völlegefühl, Verstopfung, Blähungen, Krämpfe, Reizdarmsyndrom, chron. entzündliche Darmerkrankungen, Magengeschwüre
  • ableitende Harnwege, z.B.: Durchspülungstherapie, Harnwegsinfekte, Pilzerkrankungen, Krämpfe
  • Haut, z.B.: Entzündungen, Wundbehandlung, Ekzeme, Furunkel, Schweiss

Ayurvedische Medizin

Körper, Geist und Seele sind wie ein Dreifuß. Ihr Zusammenspiel erhält die Welt und stellt das Substrat für alles Existierende. Vereint bringen sie das fühlende Wesen hervor, für das der Ayurveda ins Licht gerufen wurde“

Ayurveda ist die Wissenschaft der täglichen Lebensführung und eine der ältesten ganzheitsmedizinischen Heilkünste, welche in Indien ihren Ursprung findet. Es soll dem Menschen zu Langlebigkeit, Verjüngung und Selbstverwirklichung verhelfen sowie den Erhalt des Gleichgewichts von Körper, Geist und Bewußtsein fördern. Das Individuum steht hierbei stets im Mittelpunkt und wird in Bezug auf persönliche innere und äußere Umstände behandelt.

Grundlage für die individuelle Typenbestimmung und die Behandlungsmethoden innerhalb des Ayurveda stellen die Fünf Elemente – Raum, Luft, Erde, Feuer, Wasser – und die daraus resultierenden Bioenergien „Tridoshas“ – Vata, Pitta, Kapha – dar.
Um Dysbalancen zu harmonisieren, werden unter anderem Fastenkuren, Ölmassagen, Bäder, ausleitende Verfahren wie Einläufe, verschiedene Meditationsformen oder Farb-, Musik- und Aromatherapien angewandt.

Klassische Anwendungsgebiete (Beispiele):

  • Psychische und physische Erschöpfung
  • Präventivmedizin
  • Hautprobleme
  • Kinderwunsch
  • Ernährung und Lebensstil
  • Chronische und rezidivierende Infekte
  • Begleitung bei onkologischen Erkrankungen
  • Begleitung bei Herz-Kreislauferkrankungen
  • Probleme im Bewegungsapparat


Ernährungsberatung: 

„Gesunde Nahrungsmittel und Getränke, deren Aussehen, Geruch, Geschmack und Konsistenz tadellos sind, werden von den Experten aufgrund eindeutiger Beobachtungen in ihrer Wirkung als die Lebensessenz der belebten Wesen angesehen. Wenn sie auf beschriebene Weise eingenommen werden, so sind sie der Brennstoff für das innere Feuer (=agni), fördern die guten Qualitäten des Geistes, stärken den Körper und die Gewebebestandteile, verleihen Ausstrahlung und befriedigen die Sinne.
Wenn man sich nicht gemäß der Regeln ernährt, so entsteht Krankheit.”

 Caraka Samhita (ca. 1. Jh.n.Chr.), Sutrasthana XXVII.3

Die Ernährung hat im Ayurveda einen sehr hohen Stellenwert. Die richtigen Ernährung hat einen Einfluss auf die gesunde Entwicklung und die Funktion des Körpers in seiner Gesamtheit. Nahrung baut den Körper auf und erhält ihn. Sie beeinflusst jedoch auch die Sinnestätigkeit, das psychische Wohlbefinden und die Klarheit aller Geistesfunktionen. Über die Ernährung lassen sich daher viele Störungen auf körperlicher, psychischer und mentaler Ebene positiv beeinflussen.

Bioresonanztherapie

Bei der Bioresonanz handelt es sich um eine Behandlung mit elektromagnetischen Wellen im ultrafeinen Bereich. Die wesentlichen Grundlagen werden neben der Erfahrungsheilkunde in den neuesten Erkenntnissen der Quanten- und Biophysik bestätigt.

Bei diesem Therapieverfahren wird der Effekt genutzt, dass der Körper auf Schwingungsmuster, die mit ihm in „Resonanz“ gehen, reagiert. Jeder Mensch und jede einzelne Zelle eines Lebewesens besteht aus einem sehr komplexen, individuellen Schwingungsspektrum.

Dieses Schwingungsmuster verändert sich bei Krankheit. Durch Wiedervorgeben des gesunden Musters findet der Organismus bzw. jede Zelle wieder in das gesunde Schwingungsverhalten und der Körper regeneriert sich.

Jede Materie ist verdichtete Energie, so auch der Körper, und dieser hat spezifische elektrische Schwingungen in sich.

Mit einem Bioresonanzgerät kann der Therapeut feinste, vom Menschen nicht wahrnehmbare Schwingungen aufnehmen und seine Selbstheilungskräfte aktivieren.

Durch die Testverfahren lassen sich auch eventuell versteckte Ursachen gesundheitlicher Entgleisungen eruieren und behandeln.

Klassische Anwendungsgebiete (Beispiele):

  • Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • Steigerung der Abwehrkräfte
  • Magen-Darmbeschwerden
  • Fettstoffwechselstörungen
  • Reizblase
  • Bandscheibenvorfall
  • Nacken- und Kreuzschmerzen
  • rezidivierende Infekte
  • Nervenschmerzen.
  • Narbenentstörung
  • Muskel- und Knochenschmerzen etc.