Orthomolekulare & Funktionelle Medizin
Gesundheit als Prozess verstehen
Orthomolekulare Medizin bedeutet „die richtigen Moleküle“.
Sie basiert auf dem Prinzip der kleinen Bausteine des Körpers: Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Aminosäuren und essentielle Fettsäuren. Ein biochemisches Ungleichgewicht kann dazu führen, dass Stoffwechselprozesse nicht mehr optimal ablaufen – Beschwerden und Erkrankungen entstehen. Ziel der orthomolekularen Medizin ist es, dieses Ungleichgewicht durch den gezielten Einsatz körpereigener Substanzen wieder auszugleichen.
Funktionelle Medizin – auf Ursachen statt Symptome schauen
Die Funktionelle Medizin geht einen Schritt weiter. Sie nutzt die Mikronährstoffmedizin als wichtiges Werkzeug und stellt die Frage: Warum funktioniert ein System im Körper nicht mehr optimal? Ob Darm, Immunsystem, Hormonhaushalt oder Energiestoffwechsel – Beschwerden werden nicht isoliert betrachtet, sondern im Zusammenhang mit dem gesamten Organismus. Gesundheit wird dabei nicht als fixer Zustand verstanden, sondern als dynamischer Prozess.
Wenn Kompensation an ihre Grenzen stößt
Chronische Erkrankungen entstehen häufig schleichend. Der Körper kann lange Zeit ausgleichen – doch anhaltender Stress, Umweltbelastungen, Entzündungen oder Nährstoffmängel erschöpfen dieses Kompensationssystem.
Die Folge können sein:
- anhaltende Müdigkeit
- Verdauungsbeschwerden
- Infektanfälligkeit
- hormonelle Dysbalancen
- chronische Schmerzen oder Entzündungen
Die Funktionelle Medizin setzt genau hier an.
Unser Vorgehen in der Ordination
A. Vorgespräch
Vor dem ersten Termin erfolgt ein telefonisches Vorgespräch mit unserer Ordinationsassistentin. Dabei werden bereits wichtige Basisinformationen erhoben und ein Anamneseblatt gemeinsam vorab ausgefüllt. So können wir uns optimal auf Ihren Termin vorbereiten und die Zeit in der Ordination gezielt für Ihre individuellen Anliegen nutzen.
B. Ausführliche Anamnese
Im ersten Schritt werden Beschwerden, Vorerkrankungen, Ernährung, Lebensstil, Stressfaktoren und individuelle Belastungen ausführlich besprochen.
C. Spezifische Laboranalysen
Statt Standardwerten werden gezielte, funktionelle Laborparameter erhoben, zum Beispiel:
- Mikronährstoffstatus
- Darmfunktion und Mikrobiom
- Entzündungsmarker
- Hormonelle Regulation
- Stoffwechsel- und Stressparameter
Diese Analysen helfen, verborgene Ungleichgewichte sichtbar zu machen.
D. Individuelle Erklärung & Therapieplanung
Gemeinsam besprechen wir:
- welche Ursachen hinter den Beschwerden stehen
- welche Systeme Unterstützung brauchen
- welche Schritte sinnvoll und realistisch sind
E. Personalisierte Therapie
Die Behandlung erfolgt individuell und kann beinhalten:
- gezielte Mikronährstofftherapie
- Ernährungsempfehlungen
- Unterstützung der Darmgesundheit
- Maßnahmen zur Stressregulation
Alles angepasst an die persönlichen Bedürfnisse und Möglichkeiten.
Ziel der funktionellen Medizin
Nicht das kurzfristige Unterdrücken von Symptomen, sondern das Wiederherstellen von Balance, Regulation und Selbstheilungskraft.
Gesundheit entsteht, wenn die richtigen Voraussetzungen geschaffen werden.